Somaliland im Nordwesten von Somalia leidet seit Jahrzehnten unter wiederkehrenden Dürren. Die wenige Vegetation wird als Brennholz verarbeitet, sodass sich die Wüste ausdehnt – bis immer weniger bleibt für Mensch und Tier.

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Bei einer Recherche-Reise durch Somaliland, die abtrünnige Region im Nordwesten Somalias, fuhr ich nach Baligubadle. Ein Dorf an der Grenze zu Äthiopien. Täglich kommen hier die Khat-Drogen-Transporter durch, um die frischen, berauschenden Triebe in die Hauptstadt Hargeisa zu liefern. Dürren und Abholzung drohen die Landschaft in eine Wüste werden zu lassen. Außer Kamelen, Ziegen, Schafen und einigen Rindern leben nur noch wenige große Tierarten in der Region.

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Somaliand im Nordwesten von Somalia ist eine trockene und arme Gegend am Horn von Afrika. Viehwirtschaft, Khatanbau und Handel prägen die Region. Doch im Gegensatz zu großen Teilen des Landes haben die Somaliländer es geschafft, eine funktionierende Regierung und starke Sicherheitsstruktur aufzubauen. Während in Mogadischu Krieg herrscht, lebt Somaliland in Frieden und relativer Sicherheit.

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